Hier gibt es Infos über die Weine, die wir ausschenken! Und hier unsere Getränkekarte!

Wir testen jedes Jahr verschiedene Weine, um unsere Weine für das Weinfest auszuwählen. Diese Weine werden nochmals von den Veranstaltern überprüft. Dies sichert die hohe Qualität unserer Weine. Nur mit einem guten Wein gibt es auch gute Schorle. Das ist uns alleine deshalb schon so wichtig, weil wir unsere eigenen Schorle auch mit Genuß selbst trinken wollen.
Der Riesling:

Ein Herzensbrecher mit fruchtigem Zitrusaroma, Rasse und markanter Säure - und außerdem ein Tausendsasse, der häufig ran muß, wenn aus Wein Sekt werden soll und der sich zudem bestens für Eisweine und Auslesen eignet. In der Pfalz präsentiert sich der Riesling - was die Säure angeht - meist zurückhaltend. Aber ein "König der Weißweine" muß nun wahrlich nicht protzen: Denn erstens hat er an der Mittelhaardt in Orten wie Deidesheim, Forst und Wchenheim schon seit Jahrhunderten eine seiner deutschen hochburgen; und zweitens hat er die Pfalz in den letzten Jahren im Sturm erobert. Seit 1995 regiert die kostbarste deutsche Weißweinsorte in der Rebflächen-Statistik (21,2 Prozent) und beschert den Weinliebhabern fürstliche Geschmackserlebnisse und der Pfalz jede Menge Auszeichnungen.
Der Portugieser:

Mit einem süffig-leichten Lebemann wie ihm machen die pfälzsischen Weinfeste erst richtig Spaß: man bestelle einen Portugieser Weißherbst und genieße. Den Löwenanteil unter den roten Sortenmit etwa 10,8 Prozent hat sich der Portugieser, der 1860 in die Pfalz kam, erst in den letzten Jahren gesichert, weil besonders junge Leute seine unkomplizierte Art (neutraler Geschmack, milde Säure, wenig Bukett) lieben. Doch man sollten den Zuwanderer aus dem Osten, der mit Portugal gar nichts zu tun hat, nicht unterschätzen. Denn es gibt immer wieder gehaltvolle Portugieser, die mit leichtem Burgunder-Ton beispielsweise ein Wildgericht veredeln.

Der Gewürztraminer:

Ein alter und weitgereister Fahrensmann wie er könnte prahlen mit seinen Erfolgen und Kontakten

Wer kann schon Plinius als Kronzeugen benennen oder die Kurfürsten der Pfalz? Wer kann schon darauf verweisen, dass seinesgleichen sich im ältesten Weinberg der Pfalz, dem Traminer-Weinberg in Rhodt unter der Rietburg, findet? Soviel Tradition verpflichtet: Und deshalb zeigt der Gewürztraminer mit seiner kraftvollen Würze und seinem Bukettreichtum nicht nur als edelsüßer Aperitif oder Dessertwein Charakter, sondern macht, trocken ausgebaut, auch manchen Braten zum Geschmackserlebnis. Auf den Beifall der Massen hat er nie Wert gelegt. Etwa 1,5 Prozent der pfälzischen Rebfläche sind für einen solchen Vertreter von altem Adel genug, eben einfach »standesgemäß«.

Der Weißburgunder:

Noch so ein bescheidener »Hans-Dampf-in-allen-Gassen« im pfälzischen Reben-Revier, der zu fast allen Gerichten (bevorzugt Fisch und weißem Fleisch) eine gute Figur macht und nebenbei noch bestens als Sekt-Grundwein taugt.
Aber als Stammvater einer klassischen Weinfamilie hat man natürlich viele gute Verbindungen und als »pinot blanc« auch international einen vorzüglichen Ruf.
Einziger Wermuts-Tropfen für Pfälzer Weißburgunder-Freunde: Mit gut drei Prozent der Rebfläche ist der Weißburgunder-Anteil zwischen Bockenheim und Schweigen nicht allzu hoch. Doch der Weißburgunder ist im Kommen, und die Qualität besticht: Die Pfälzer Gewächse schneiden bei Wettbewerben hervorragend ab.
Über die Weine in der Pfalz gibt es eine Broschüre von der Pfalzwein e.V., aus der diese Informationen genommen sind.